Wünsch Dir was! AG Stadtlabor: Bornemann 2.0

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Wünsch Dir was! AG Stadtlabor: Bornemann 2.0

WÜNSCH DIR WAS!

Treffen der AG Stadtlabor: Bornemannplatz 2.0

Bürgermeister Schäfer begrüßte die zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger und übernahm die Moderation des Abends.

 

Der Rat der Stadt hat beschlossen, nachdem die Obernkirchener Stadtentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (OSB) den Komplex Bornemannplatz 1-4 erworben hat, das ehemalige Aldi-Gebäude zum Projekt „ Kleinere Städte und Gemeinden“ mit anzumelden. Der Rat ist zu der Auffassung gelangt, dass entweder nur das Projekt „Alte Beeker Schule“ oder alternativ das Projekt „Bornemannplatz 4“ umsetzbar ist. Dabei wird eine Sanierung des Bornemannplatzes 4 befürwortet. In der Alten Beeker Schule müsste ein erheblicher Aufwand betrieben werden, um den Altbestand behinderten- und seniorengerecht herzurichten. Am Bornemannplatz würde man jedoch „erheblich mehr für sein Geld“ bekommen. Das Finanzierungsvolumen wird auf rund 880 T€ geschätzt. Im Rahmen des Projektes kann von einer 2/3-Finanzierung ausgegangen werden. Die restlichen Mittel sind durch die OSB aufzubringen, die sich wiederum durch Mieteinahmen der zukünftigen Nutzer refinanzieren soll. Das Projekt wäre nach derzeitiger Abschätzung auskömmlich für die OSB.

An die OSB ist ein Sportverein herangetreten, welcher einen Teil der Anlage nutzen möchte (im Plan blau/gelb gekennzeichnet). Auf dieser Idee beruhend, hat der Verein ein erstes Gesamtnutzungskonzept vorgestellt. Für den Fall, dass alle relevanten Nutzungen des Jugendzentrums aufgenommen werden würden, verblieben immer noch 400 qm Restnutzungsfläche, die sich als Veranstaltungszentrum anbieten würden.

Die anwesenden Vereins- und Interessenvertreterinnen und –vertreter sowie die Bürgerinnen und Bürger brachten insbesondere folgende Punkte vor:

Obernkirchen Raptors

  • Fehlende Hallenzeiten
  • Belebung der Innenstadt durch höhere Frequentierung
  • Hohe Auslastung der Sportfläche gewünscht (steht auch anderen Gruppen, Vereinen und Organisationen nach Absprache zur Verfügung)

Kunstausstellungen, Kunstwerkstatt etc.

  • Raumbedarf, etwas mehr Sitzplätze als im Stiftssaal (gewünscht 150 – 200 Plätze)
  • Bessere Zugänglichkeit auch für sperrige oder schwerere Objekte
  • ggf. zweiter Eingang

Jugendzentrum

  • Größere Küche
  • Cateringbereich
  • Offener Bereich

Stadtjugendring

  • Lagermöglichkeiten

Männergesangsverein

  • Möglicher Konzertraum (Probenraum wird nicht benötigt)

Sonstiges

  • Sprachunterricht für Migrantinnen und Migranten
  • Schwingboden
  • VHS

 

Zum weiteren Ablauf:

  • Mittelanmeldung Förderantrag spätestens im Herbst 2015
  • Förderung ab 2016 (Mittelzufluss über mehrere Jahre)

Die Anwesenden sehen das Projekt allseits als positiv.

Herr Schäfer bat die Gruppen, Vereine und Organisationen um möglichst zeitnahe Rückmeldung der Wünsche in Bezug auf eine Einrichtung im Bornemannplatz 4.

 

Download:

Hier klicken, wenn Sie sich den Part „Bornemannplatz 4“ aus dem Integrierten Entwicklungskonzept anschauen möchten: IEK Bornemannplatz 4


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