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LEADER-Region Schaumburger Land: Projektskizze „Koordinierungsstelle Ehrenamt Obernkirchen“

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Category : Stadtentwicklung

Die OSB GmbH hat einen Antrag auf Leaderförderung für das Projekt „Koordinierungsstelle Ehrenamt Obernkirchen“ gestellt.

Projektbeschreibung und Projektbegründung

Obernkirchen ist die Stadt des Ehrenamtes. Zahlreiche Institutionen im sozialen und kulturellen Bereich aber auch im Bereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung werden ehrenamtlich betrieben: z.B. InfoGalerie(u.a. Neubürger + Tourismus), Büchereien, Sonnenbrinkbad, Museum, Bündnis für Familien, Gleichstellungsbeauftragte, Jugendring, Flüchtlings-Willkommens-Arbeit, Dorferneuerungsprojekte, Verein für Wirtschaftsförderung.
Ehrenamtliche Strukturen überaltern und benötigen Nachfolgeregelungen. Hierbei benötigen sie Unterstützung, um Synergien untereinander besser zu begründen und auszunutzen, neue Mitstreiter zu finden und die Zielgruppen effizienter zu erreichen. Es ist geplant, dabei nicht nur die örtlichen Interessen sondern auch die Vernetzung mit Nachbarkommunen voranzutreiben.
Ziel ist, für die Stadt Obernkirchen eine zentrale Stelle zur Koordinierung der ehrenamtlichen Arbeit aufzubauen. Gegenstand der LEADER-Förderung ist eine zweijährige Anschubfinanzierung von Personal (25 Wochenstunden), um eine(n) Koordinator(in) beschäftigen zu können.
Das Projekt soll insbesondere bewirken:
  • Intensivierung und Initiierung der Zusammenarbeitvon Vereinen und ehrenamtlichen Strukturen in Obernkirchen und mit angrenzenden Nachbarkommunen
  • Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen Einrichtungen und Ehrenamt verbessern
  • Gewinnung neuer ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen
  • Wertschätzung des Ehrenamtes
  • Qualifizierung von ehrenamtlichen Akteuren
  • Aufbau eines regionalen Netzwerkes zur gegenseitigen Partizipation
  • Spezielle Angebote im Bereich Frauen für Frauen und für junge Familien
  • Integration durch Arbeit und Praktikum
  • Ansprechpartner/in für 20 Ehrenamtliche aus dem Bereich Flüchtlings-Willkommensarbeit
  • Zukunftsfähige Ausrichtung der ehrenamtlichen Einrichtungen, um dauerhaft dem Wegfall dieser für das ländliche Leben wichtigen Strukturen entgegenzuwirken.
Das Projekt ist ein Pilotprojekt. Nach Ablauf plant der Projektträger eine Evaluierung desProjektes und ggf. die Fortsetzung.


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Obernkirchen: Mehr Möglichkeiten für die Innenstadt

OBERNKIRCHEN. In der Innenstadt soll eine flexiblere Nutzung leer stehender Gebäude ermöglicht werden. Angedacht ist beispielsweise Wohnen im Erdgeschoss. Dazu müssen Bebauungspläne geändert werden.

veröffentlicht in der Schaumburger Zeitung am 14.03.2017

Quelle: http://www.szlz.de/startseite_artikel,-obernkirchen-mehr-moeglichkeiten-fuer-die-innenstadt-_arid,2356597.html


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Designwettbewerb

Die Stadt Obernkirchen hat einen Namens- und Logowettbewerb ausgeschrieben, denn unser neuer Stadtbus braucht noch einen Namen und ein Logo!

Und hier geht’s weiter zum Designwettbewerb

 


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Umbau und Sanierung Lange Straße 1

Die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes Lange Straße 1 schreitet mit großen Schritten voran. Vor wenigen Tagen konnte das Gerüst fast komplett wieder abgebaut werden. Jetzt erstrahlen die Seiten in antrazitfarbenem Naturschiefer. Nur noch die Giebelseite zum Marktplatz ist eingerüstet. In den kommenden Wochen werden die Gefache noch verputzt und gestrichen.

Über mehrere Wochen werden sich die Putzarbeiten im Inneren noch hinziehen, da wir einen Lehmputz verwenden werden. Dieser kann immer nur in dünneren Schichten aufgetragen werden und muss vor dem Aufbringen der nächsten Schicht erst einige Tage antrocknen.


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Günstig gelegene Gewerbefläche zu veräußern

Günstig gelegene Gewerbefläche zu veräußern!

nur 10 Minuten bis zur A2 und nur 5 Minuten bis zur B65

Gewerbegebiet Regede, Am Ziegeleiweg
31683 Obernkirchen, Ortsteil Röserheide, Landkreis Schaumburg

weiterlesen: Gewerbeflächen


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So will die Stadt jetzt Steuern sparen

Category : Stadtentwicklung

Die „Obernkirchener Stadtentwicklungs- und Beteiligungs-GmbH“ (OSB), eine hundertprozentige Tochter der Stadt, ist in Sack und Tüten: Während der nicht öffentlichen konstituierenden Gesellschafterversammlung im Rathaus der Bergstadt ist der SPD-Ratsherr Oliver Keller zum Vizevorsitzenden gewählt worden; Vorsitzender des zehnköpfigen Gremiums ist Oliver Schäfer.

 

Obernkirchen. Der Bürgermeister auf Anfrage der Redaktion: „Die Wahl von Herrn Keller ist sinnvoll, weil er zugleich auch Chef des Ausschusses war.“ Geschäftsführer der OSB ist Stadtkämmerer Andreas Jasper, der diese Funktion bislang interimsweise inne hatte. „Die Mitglieder der Gesellschaft haben sich dafür entschieden, die Bestellung des Geschäftsführers immer an die Wahlperiode anzupassen“, so der Rathauschef. Für Jasper bedeutet das, dass er den Hut bis zum 31. Oktober 2016 auf hat. Danach wird die Position für jeweils fünf Jahre neu besetzt.

 Wie der Bürgermeister erhält auch Jasper für die Mitarbeit in weiter geordneten Gremien wie der OSB „keine Aufwandsentschädigung“, betont Schäfer. Anders ausgedrückt: Jasper, der etwa fünf Prozent seiner Arbeitskraft und -zeit als Stadtkämmerer in die OSB einbringt, erhält für seine Tätigkeit als Geschäftsführer weder von der Stadt noch von der OSB Geld oder Geldwertes.

 In einer weiteren und nach der „Konstituierenden“ dann zweiten Sitzung soll noch im aktuellen Jahr der Wirtschaftsplan der Gesellschaft aufgestellt werden; Schäfer und Jasper sind zuversichtlich, dass mehr als zwei Treffen pro Jahr auch in Zukunft nicht nötig sind.

 Allerdings soll in Sachen OSB der Stadtrat immer und in jedem Fall das letzte Wort behalten. So ist der Gesellschaftsvertrag ausdrücklich um den Passus ergänzt worden: „Beschlüsse der Gesellschafterversammlung stehen unter der Zustimmungspflicht des Rates der Stadt Obernkirchen.“

 Wie berichtet hatte der Rat die Gründung der OSB Mitte Juni 2013 bei – nur – zwei Nein-Stimmen auf den Weg gebracht. Das Gros vor allem der SPD-Politiker verspricht sich von ihr Steuervorteile – mehr Einnahmen und weniger Ausgaben. In die OSB eingebracht werden zunächst die Anteile Obernkirchens an den Stadtwerken Schaumburg-Lippe, der E.ON Westfalen Weser AG, der Kreiswohnungsbaugesellschaft Schaumburg und der Rinteln-Stadthagener-Verkehrs GmbH. Noch im Jahr 2013 soll außerdem beschlossen werden, welche „Verlustbringer“ in die Gesellschaft mit hinein genommen werden sollen. Der Rathauschef hatte das damals so formuliert: „Sind wir als Stadt Obernkirchen mit einer GmbH wie der OSB an Firmen beteiligt, bekommen wir die Erträge vor Steuern, also mit einem entsprechenden Anteil an der Körperschaftssteuer, ausbezahlt.“ Bringe die Stadt obendrein zusätzliche Verlustbringer in diese Gesellschaft ein, könne sie die Steuerforderung senken – das Geld verbleibe in der Stadtkasse.

 Die Stadt selbst gewährt der Gesellschaft als ihrer hundertprozentigen Tochter ein Darlehen in Höhe von 653000 Euro – zu einem Zinssatz von 3,5 Prozent. Das Darlehen wird zunächst bis zum 31. Dezember 2018 tilgungsfrei gestellt; danach soll eine neue Vereinbarung getroffen werden. Die OSB wiederum verpflichtet sich, ihren ganzen Gewinn an die Stadt abzuführen.

 Für die Gruppe SPD/WIR gehören der Gesellschafterversammlung neben Keller noch der Beigeordnete Jörg Hake (Stellvertreter: Bürger Klaus Lüersen), der Ratsherr Bernd Kirsch (Stellvertreter: Ratsherr Heinz Bruns), der Vizebürgermeister Wilhelm Mevert (Stellvertreter: Ratsherr Thomas Mittmann) und die Ratsfrau Barbara Roeder-Schmidt (Stellvertreterin: Ratsfrau Kirsten Battaglia) an. Die CDU-Stadtratsfraktion ist mit dem Vizebürgermeister Horst Sassenberg (Stellvertreterin: Ratsfrau Beate Krantz), dem Ratsherrn Andreas Hofmann (Stellvertreter: Ratsherr Dirk Rodenbeck und dem Ratsherrn Martin Schulze-Elvert (Stellvertreter: Ratsherr Heinrich Struckmeier) vertreten. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat die Ratsfrau Christina Louise Steinmann (Stellvertreter: Ratsherr Michael Dombrowski) entsandt.

 Allerdings: Auf der Ratssitzung am Mittwoch, dem 25. September, wird die CDU-Fraktion beantragen, als Stellvertreter für Horst Sassenberg Hans-Willi Lutz zu benennen. tw

Dieser Artikel wurde am 17.09.2013 in den Schaumburger Nachrichten veröffentlicht.

Quelle: http://www.sn-online.de/Schaumburg/Obernkirchen/Obernkirchen-Stadt/So-will-die-Stadt-jetzt-Steuern-sparen